Darf ich das leihen?

Artikel veröffentlicht am 1. November 2006
Artikel veröffentlicht am 1. November 2006

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In Europa gehört das Verleihen von Gegenständen zum Alltag. Welches Mädchen hat sich nicht schon einmal das coole Top ihrer Freundin ausgeliehen? Jedoch werden alle Verleiher die Niederländer und ihr Sprichwort lenen doet wenen, „verleihen bringt am Ende Tränen“ verstehen: Oft bekommt man sein Lieblingskleid eben mit einem Fleck zurück.

Verleihen ist also eine heikle Sache. Deshalb machen die Franzosen mit il s´appelle revient („Er heisst ‚kommt wieder’“) unmissverständlich klar, dass der Verleih von Gegenständen nur vorübergehend ist.

Paradoxerweise ist der Leihende oft selbst daran schuld, dass die Leute ihn um eine Leihgabe bitten. Er möchte seine Erfahrungen, Bücher und Lieblingsmusik mit ihnen teilen. Wenn Sie Ihre Kostbarkeiten anderen vorübergehend zur Verfügung stellen, nehmen Sie sich deshalb ein Beispiel an den Italienern, die si chiama Pietro e torna indietro („Er heißt Pietro und kommt auf direktem Wege zurück“) reimen oder an den Spaniern, die es einfach es de Huelva nennen: „Es kommt zurück“.