Cafébabel gewinnt bpb-Preis

Artikel veröffentlicht am 9. Dezember 2014
Artikel veröffentlicht am 9. Dezember 2014

Der Ost-West-Gegensatz ist immer noch relevant, doch vielen jungen Europäern sind die Ereignisse des Kalten Krieges fremd. Auch der interkulturelle Austausch zwischen Ost und West ist eher gering. Cafébabel wollte das mit dem Reportageprojekt „Beyond the Curtain – 25 Years of Open Borders“ ändern und hat nun einen Preis der Bundeszentrale für politische Bildung gewonnen. 

Klischees und Angst bekämpfen sowie Völkerverständigung und Meinungsbildung fördern: Nur wer weiß, was jenseits der eigenen Landesgrenzen geschieht, wird sich für die politische, gesellschaftliche und kulturelle Zukunft Europas interessieren. Und genau das ist das Ziel von „Beyond the Curtain – 25 Years of Open Borders“, einem Reportageprojekt verschiedener Lokalredaktionen von Cafébabel. 

Nun gewinnt Cafébabel den Wettbewerb „25 Jahre Mauerfall: Geschichte erinnern – Gegenwart gestalten“ der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Mit dem Preis zeichnet die bpb 25 Menschen, Organisationen und Projekte aus, die sich in besonderer Weise um die Vermittlung des Jahres 1989 verdient gemacht haben. Die Gewinner erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Christina Heuschen, Martin Maska, Lilian Pithan, Alicia Prager und Sébastien Vannier nahmen den Preis für Cafébabel am 9. Dezember 2014 in der Landesvertretung Brandenburg beim Bund entgegen. „Durch Recherchen, persönliche Interaktion vor Ort und kritische Berichterstattung wollen wir die Zusammenarbeit und den Kontakt zwischen jungen Menschen fördern und ihr politisches Bewusstsein wecken“, erklärt Lilian Pithan, Chefredakteurin von Cafébabel Berlin. 

Für das Projekt haben sich 35 ehrenamtliche Journalisten der Cafébabel-Teams in Berlin, Bratislava, Budapest, Krakau, Warschau und Wien zusammengeschlossen. Sie veröffentlichen seit September 2014 Beiträge auf Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch.