Budapester Tunnelblick

Artikel veröffentlicht am 27. Mai 2008
Artikel veröffentlicht am 27. Mai 2008
Die unterirdischen Metrogänge in Budapest wirken auf ihren Betrachter. Tunnelromantik mit zahlreichen Ramschboutiquen, Cafés und Blumenhändlern: Bilder einer ungarischen Underground-Ästhetik.

Die Budapester Metro hat nur 3 Linien (die vierte ist seit 1972 im Bau), die auf den ersten Blick kaum etwas gemeinsam haben. Von der dekadenten Kőbánya-Kispest bis zur anmutigen Linie 1 - die älteste in Europa - stößt Kulturerbe des öffentlichen Transports auf die Armut der darin Umherirrenden. Tägliche Misere und rhythmische Schritte auf anonymen Betonboden...

Bilder von Gonzalo Ovejero

Verkaufsstand in einer der Boutiquen an der Metrostation Nyugati.

Schachpartie in den Gängen der Metrostation Nyugati.

Alltagsszene in der ungarischen Metro

Ferenciek Ter: sechs Straßenkünstler mischen sich unter die Passanten

Die blaue Linie oberirdisch

Einer der Ausgänge der Station Kőbánya-Kispest.

"Bar und Casino sind geöffnet", "Ihre Apotheke empfängt Sie", "Péksütemény (typisch ungarische Bonbons) im Inneren zu verkaufen"…Der Metroeingang ist wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, aber die Boutiquen bleiben weiterhin geöffnet.

Öffentliche Telefone

An den Gleisen der Station Deák Ferenc Ter, wo sich die 3 Linien kreuzen.

Werbelawine in der Station Deák Ferenc Ter.

Kálvin Ter, die Metrotunnel sind das zu Hause vieler Obdachloser.

Vörösmarty Ter, eine der ältesten Metrostationen der Welt.

Telefone und Graffitis: Ferenc Körut.

Kálvin Ter: eine alte Matratze für die Nacht.

Polizeipatrouille Ferenc Körút.

Eingang der Metrostation Ferenc Körút an der Üllői Ut (Üllői Straße).

Vielen Dank an Nora Farkas