BLOG ACTION DAY: Studentenleben in Berlin

Artikel veröffentlicht am 30. August 2011
Aus der Community
Artikel veröffentlicht am 30. August 2011
Trotz steigender Mieten in der Stadt bezahlen Studenten in Berlin durchschnittlich nur 298 EUR; ein Preis von dem europäische Kommilitonen wahrscheinlich nur träumen können. Der Grund dafür liegt wohl in den häufig genutzen Wohngemeinschaften (WGs) als voll akzeptierte Wohnform. Für das Zimmer in der Berliner Altbauwohnung zahlen Studenten durchschnittlich 247,27 EUR.
Innerhalb von Deutschland platziert sich Berlin auf Platz 13 von 54 vom Deutschen Studentenwerk untersuchten Einzelstädten. Erstaunlicherweise sind Ulm und Bonn genauso billig oder teuer - wie man es nimmt.

Doch wen interessiert schon den Durchschnitt? In Berlin zu wohnen heißt, zwischen Extremwohnformen wählen zu können. Vom Minimum, zum Beispiel ein Wohnheimszimmer, 12qm groß, am Franz-Mehring-Platz im Friedrichshain für 120 EUR, bis hin zum absoluten Maximum: Wohnung in Mitte mit Balkon, Einbauküche und vielerlei mehr Luxus für 700 EUR. Häufig wird auch bei Luxus-Neubauprojekten wie zum Beispiel Martha’s Hof darüber spekuliert, dass dort ausländische „Yuppie-Studenten“ Wohnungen kaufen oder mieten.

So vielfältig die Stadt - so vielfältig die Wohnformen für Studenten.