Best of Babelianer 2014

Artikel veröffentlicht am 19. Dezember 2014
Artikel veröffentlicht am 19. Dezember 2014

Müde, immer die gleichen Namen zu lesen? Hier kommen unsere Stars 2014.

Januar: Vincent Lacoste

Vincent Lacoste ist ein aufstrebender Stern am französischen Filmhimel. Nur, dass er das selbst noch nicht weiß. Er wurde eigentlich "nur zufällig" für seinen ersten Erfolgsstreifen Les Beaux Gosses [Schicke Typen; dt.] gecastet. Seitdem schwirrt er ständig im französischen Filmgeschäft herum. Treu geblieben ist er seinem ersten Regisseur Riad Sattouf. Aktuell spielt er eines der Bandmitglieder von Daft Punk in dem French-Touch Musik-Film Eden von Mia Hanson-Løve. Ein Grund mehr zu glauben, dass er vielleicht doch ein Star ist.

Hier unser Porträt von Vincent Lacoste lesen (Englisch).

Februar: Alex Taylor

Er ist Englisch-Lehrer, Journalist in mehreren Sprachen, TV-Producer zum Thema Europa, Entertainer... Alex Taylor muss einfach mehrere Leben gelebt haben, so viele Sprachen beherrscht er. Wir haben ihn Anfang des Jahres bei ihm zuhause getroffen, wo er uns erzählte, dass er seine Karriere Saddam Hussein und seine Liebe zu Eruopa einem Croissant verdankt.

Hier unser Porträt von Alex Taylor lesen.

März: Amelia Andersdotter

Amelia Andersdotter war mit ihren 27 Jahren die bisher jüngste Europaabgeordnete. Zwischen Dezember 2011 und Juli 2014 saß sie im Namen der Schwedischen Piraten im Europaparlament und kämpfte gegen den Nonsens der Lobbyisten. 

Hier unser Porträt von Amelia Andersdotter lesen.

April: Vlad von Casa Jurnalistului

Es war einmal in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Hier lebte eine Gruppe junger Journalisten, die sich von der Idee DIY inspirieren ließ und alternativen Journalismus machen wollte. Sie zogen zusammen in ein großes Haus, das auch Besuchern offen steht und welches sie in einen Newsroom umgewandelt haben. Einer von ihnen ist Vlad, der seinen Traum vom Schreiben nie aufgegeben hat.

Hier unser Porträt von Vlad (Casa Jurnalistului) lesen.

Mai: Nick Mulvey

Nick Mulvey sticht aus der musikalischen Masse hervor. Mit nur 26 Jahren wurde er für den Mercury Prize nominiert. Die BBC meinte, er sei einer der Musiker, die man 2014 im Auge behalten sollte. Nick findet trotzdem, er sei 'ein typischer Vertreter seiner Generation'.

Hier unser Porträt von Nick Mulvey lesen.

June: Julia Korbik

Viele nervt das F-Wort, doch Julia Korbik hat es zu ihrer Devise gemacht: "Ich bin Feministin - na und?" Die Journalistin aus Herne, die eine feministische Kolumne beim European in Berlin schreibt, engagiert sich seit 2009 auch bei cafébabel. Deshalb können wir sie nur lieben!

Hier unser Porträt von Julia Korbik lesen.

Juli: Paula Bonet

In dieser frenetischen Welt, die uns umgibt, will die junge Illustratorin aus dem spanischen Valencia ihrem Betrachter eine Verschnaufpause geben, in der er oder sie mal einen Moment Luft schnappen und ihre armlosen Häuser oder Papier-Meeresfrüchte betrachten kann. Was wäre wenn, ja was wäre wenn plötzlich Schluss wäre mit dem Internet und plötzlich 'The End' auf allen Bildschirmen stehen würde? Das versucht Paula Bonet in ihrem gleichnamigen Buch (2014) zu illustrieren.

Hier unser Porträt von Paula Bonet lesen (Englisch).

August: Prune Antoine

Die französische Journalistin Prune Antoine, die in Berlin lebt, hat diesen Sommer nicht vielmehr getan, als die größte Recherche und das erste Scrollytelling in Langformat auf cafébabel zu verbrechen. 'Verborgene Leichen im Land der schwarzen Amseln' nennt sich das Ganze und ist in 12 Teilen auf unserer Plattform zu lesen. Könnte Prune eine weitere Nationalität haben, würde sie gern Griechin sein. 

Hier geht es los mit Teil 1 (Deutsch) oder hier auf Creativist im Multimediaformat (auf Französisch) lesen.

September: Ceris Aston

Die 23-Jährige Engländerin aus Kirkconnel (Schottland) fühlte sich im vergangenen September nervös, gleichzeitig aber auch aufgeregt und müde. Sie war eine der schottischen YES-Campaigner in der Rallye zum schottischen Unabhängigkeitsreferendum am 18. September. Trotz des Neins wird sie sich weiter für die Unabhängigkeit einsetzen, auch wenn sie bedauert, dass sie selbige höchstwahrscheinlich nicht mehr in ihrer Jugend erleben wird.

Hier unser Interview mit Ceris Aston lesen.

Oktober: Grzegorz Uzdański

Grzegorz Uzdański weiß, was man im Netz so alles anstellen kann. Er ist einer der Performer, für die man sich auf seiner Facbook-Wall nicht fremdschämen muss. Grzegorz 'New Poems by Famous Poets' (Neue Gedichte von großen Dichtern' ist eine Hommage an Polens tote Dichter, die leider nichts Neues schreiben, weil sie ganz einfach bereits tot sind. Grzegorz, der nebenbei auch Philosophie-Lehrer ist, lässt sie im Netz wieder auferstehen.

Hier unser Interview mit Grzegorz Uzdański lesen.

November: Denitza Todorowa aka. DENA

Von Bulgarien nach Neukölln: wenn euch das coolste Video seit es Flohmärkte gibt fehlt, dann fehlt euch auch DENA. Sie studierte in Berlin mit einem Erasmus-Abstecher nach Istanbul, wo sie sich Grenzen abgewöhnte. Das alles ist auf ihrem Album Flash (2014) zu hören.

Hier unser Porträt von DENA lesen.

Dezember: Giacomo Lariccia

Nach einer großen Europareise ist der italienische Sänger und Songwriter Giacomo Lariccia in Brüssel hängengeblieben, das er kennen- und lieben gelernt hat. Jetzt will er nie wieder weg. Auf seinem neuen Album Sempre Avanti  (Immer nach vorn) singt Giacomo über den Alltag von Expats und Migranten.

Hier unser Porträt von Giacomo Lariccia lesen.