60 Jahre Tupperware

Artikel veröffentlicht am 7. Dezember 2007
Aus der Community
Artikel veröffentlicht am 7. Dezember 2007

SOS: Dieser Artikel wurde weder von einem Editor überarbeitet noch in einer Gruppe veröffentlicht.

Es ist Mittagszeit. Der Magen knurrt. Die Rettung kommt zugleich aus einer kleinen Plastik-Büchse - der Tupperware. Was nicht viele wissen: Die revolutionäre Erfindung des Amerikaners Earl Silas Tupper feiert in diesem Jahr 60. Geburtstag. Damals, im Jahr 1947, gründete Tupper jedoch keine gewöhnliche Plastikdosenfirma, sondern setzte auf eine völlig neue Verkaufsstrategie: Tupper rekrutierte hunderte Hausfrauen um die Vorzüge der Behälter mit den passenden Deckeln direkt an Freundinnen und Nachbarinnen weiterzugeben. Das System ist bis heute einzigartig und beinahe schon Kult - die Marke Tupperware kann man bis heute nirgendwo in Geschäften, sondern nur bei Tupperparties kaufen. Das Konzept geht ironischerweise vor allem in Europa und Asien auf. In den USA hingegen verkauft Tupper nur 20 Prozent seiner Produktion.

Heute bin ich mit einem enormen Hunger aufgewacht: ich denke, ich werde heute alle meine Kollegen 'frühstücken'!" (Illustration: Alberto de Francisco).

In sechs Jahrzehnten traten zudem Konkurrenten auf den Plan. Viele Firmen verkaufen ähnlich 'ästhetische' Plastikbehälter - sie heißen Valira oder Ta-Tay. Aber: Die meisten Kundinnen bleiben bei der bewährten Tupper. Denn Tupperware ist in Mode, nicht, weil sie das Patent hat, sondern weil so viele Menschen Mitglied im "Tupperclub" sind und ihr Mittagsmahl so zur Arbeit transportieren. Nach einer Studie der spanischen Universität Navarra dieses Jahres, essen 20 Prozent aller Angestellten in den westlichen Großstädten mindestens fünf Mal pro Woche aus einer Tupperdose. Eine andere Statistik von Eurostat besagt jedoch, dass rund ein Drittel dieser Angestellten sich meist ein billiges Schnellgericht kaufen. Die gesundere und vor allem preiswertere Lösung: sorgfältige Planung zu Hause.

Pasta mit Auberginen

Zutaten: eine Aubergine, Olivenöl, 150 g Spaghetti, Pesto und

geriebener Parmesan.

Zubereitung: Die Aubergine im Ofen lassen, bis sie zu einer Masse

wird, dann die Spaghetti mit einer Prise Salz und einem Esslöffel

Olivenöl kochen und sowohl mit der Auberginencreme als auch mit der

Pesto und dem Parmesan vermischen. Njam Miam!