Christian de Portzamparcs Architekturbüro wird das internationale Projekt leiten, auf dessen Grundlage ein ‘menschlicheres’ Viertel erschaffen werden soll. Ziel sei es, die Häuseranzahl und menschlichen Aktivitäten rund um die Rue de la Loi zu vervielfachen. Neue Bürotürme sowie Bildungs- und Betreuungsstätten für die Kinder der Kommissionsmitarbeiter sollen hinzukommen.

So soll die Rue de la Loi in Zukunft aussehenSo soll die Rue de la Loi in Zukunft aussehen | ©Studio PortzamparcMomentan besteht das Brüsseler EU-Viertel zu 80 Prozent aus Büroflächen, die restlichen 20 Prozent sind Wohnfläche. Wenn es Nacht wird, wirkt das Viertel wie ausgestorben. „Wir wollen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen“, erklärte Siim Kallas, Vizepräsident der Kommission.