Trotz der historischen Verluste verstärkt die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) ihre Unterstützung in Mittel- und Osteuropa.
EBWE: Rote Zahlen für eine gute Sache
Thomas Mirow, Präsident der EBWE/ ©makeroadssafe/flickr
NACHRICHTEN
Übersetzung: Judith Laub
04/03/09
Tags : EUweek, Entwicklung, Europa, Europäische Zentralbank.
0votes plus 0 votes moins
„Die Wirtschaftskrise macht in Mittel- und Osteuropa die Reformbemühungen der letzten zwei Jahrzehnte zunichte“, kommentiert der Präsident der EBWE, Thomas Mirow. Die EBWE fördert den Übergang zur Marktwirtschaft in den Ländern Mittel- und Osteuropas. Sie hat bereits viel Geld und Energie investiert. Die Weltwirtschaftskrise hat die Aufgabe erschwert und hat bereits im letzten Jahr zu einem Nettoverlust von 602 Mio. Euro geführt. Aber dennoch hat sie gemeinsam mit der Weltbank und der Europäischen Investitionsbank angekündigt, dass in diesem Jahr Banken und Unternehmen in Mittel- und Osteuropa insgesamt 24,5 Mrd. Euro zur Verfügungen stehen werden. Die osteuropäische Wirtschaft retten zu wollen, hat auch mit dem Erhalt der westeuropäischen Wirtschaft zu tun, schließlich sind in Mittel- und Osteuropa einige westeuropäische Banken engagiert. Für Thomas Mirow ist die Sache klar: „Gehen Banken oder Bankfilialen im Osten Bankrott, so hat dies Auswirkungen auf die Eurozone.“
- Mehr zum Thema lesen
Anzeige


Kommentaren folgen Reihenfolge der Kommentare umkehren Kommentare erneut laden Mitdiskutieren
Deinen Senf dazugeben? Sag es hier!
Schon Babelianer? Log-in. Oder sign-up!